„Gewalt ist für viele Frauen alltäglich.
Der Tatort ist oft die eigene Wohnung,
die Tat ein krimineller Akt.“

(BIG-Broschüre 1, Seite 6)




Jede dritte Frau in Deutschland ist von Gewalt in engen sozialen Beziehungen betroffen. In Rheinland-Pfalz wurden vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend für das Jahr 2006 ca. 1,3 Mio. Euro allein für die Personalkosten der Frauenhäuser bewilligt. Hinzu kommen noch die kommunalen Zuschüsse. Plus zusätzlich Folgekosten für ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Therapien und Grundsicherung, um nur einige zu nennen. Ein kaum beachteter Kostenfaktor!



Seit 1999 besteht in der Südpfalz
das Netzwerk „STOPP“

Unser wichtigstes Ziel ist es, gemeinsame Richtlinien für ein einheitliches, effizientes Vorgehen gegen häusliche Gewalt zu entwickeln.

So soll professionelles Handeln zum Schutz der betroffenen Frauen und Kinder gewährleistet werden.
Weitere Ziele sind die Enttabuisierung des Themas sowie die Sensibilisierung von Gesellschaft und Institutionen, Gewalt im häuslichen Bereich zu ächten.
Die ohne Frage noch bestehenden Unzulänglichkeiten im Hilfesystem sollen durch Auf- und Ausbau von Unterstützungs- angeboten ausgeglichen werden. Es sollen Maßnahmen zum effektiven Schutz von Frauen und Kindern erarbeitet und die Täter stärker zur Verantwortung gezogen werden.